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Do 14 Jan 2010
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[4] Comments

© Christoph Kniel aus der Arbeit “Stahlarbeiter Phoenix-West”
Seit Jahrzehnten ist das Ruhrgebiet als größter europäischer Ballungsraum besonders
anziehend für Fotografen. In den 1920er, 1950er und 1970er Jahren war der industriell
erschlossene Arbeits- und Lebensraum das Motiv vieler Fotografen, heutige
Generationen fasziniert die Verwandlung in eine Metropol- und Kulturregion.
Dabei stellen die besonderen Themen und Widersprüche dieser Region, Stadtplanung,
Landschaftsgestaltung, Arbeits-, Shopping- und Freizeitwelten, eine besondere
Herausforderung dar.
Anlässlich von Kulturhauptstadt RUHR.2010 zeigt das Kunstmuseum Mülheim in einer
ersten großen Museumsausstellung rund 120 Fotografien aus diesem Archiv. Der Fokus
liegt dabei auf Arbeiten, die insbesondere den Wandel im Blick haben, den Wandel von
einer Zeit “unter Tage” – bestimmt durch Bergbau und Schwerindustrie – hin zu einer
im Entstehen begriffenen neuartigen Metropolregion. Indem die Fotografen fast
seismographisch bestimmte Themen und Prozesse in den Blick nehmen, nehmen sie
auch zukünftige Trends und Entwicklungen voraus, so dass im Blick auf die Gegenwart
bereits eine mögliche Zukunft spürbar wird.
Beginnend mit Fotografien der Industrie- und Stadtlandschaft der 1920er und 1950er
Jahre spannt die Ausstellung den Bogen bis in das 21. Jahrhundert. Vorgestellt werden
fotografische Arbeiten von Dominik Asbach, Joachim Brohm, Christoph Buckstegen,
Henning Christoph, Christian Diehl, Frank Dietz, Leonard Freed. Harald Hoffmann,
Birgit Hupfeld, Christoph Kniel, Brigitte Kraemer, Dirk Kruell, Horst Lang, Bernd
Langmack, Britta Lauer, Peter Liedtke, Knut Wolfgang Maron, Duane Michals, Ben
Plefka, Tania Reinicke, Vitali Saloshanka, Walter Schernstein, Heiner Schmitz, Georg
Schreiber, Joachim Schumacher, Wolfgang Schwager, Sophia Simons, Anton Stankowski,
Bettina Steinacker, Markus Steur, Tobias Uhlmann, Manfred Vollmer, Michael Wolf,
Wolfgang Zurborn sowie die Gemeinschaftsarbeit “Probesitzen” der jungen Fotografinnen
Anne Lass, Annette Jonak, Patricia Neligan und Almut von Pusch.
Pixelprojekt_Ruhrgebiet –
Fotografische Positionen zur Gegenwart einer Region
29. Januar – 21. März 2010
Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr in der alten Post
Viktoriaplatz 1
45468 Mülheim an der Ruhr
Schlagworte: Ausstellung, Christoph Kniel, CKF, Fotografie, Kulturhauptstadt, Kunstmuseum, Museum, Pixelprojekt_Ruhrgebiet, Revier, Ruhr.2010, Ruhrgebiet, Ruhrpott
Fr 1 Jan 2010
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© Lucien Clergue
von Hartmut Bühler
Für 35.000 Euro oder die doppelte Summe können derzeit Keramikvasen von
Pablo Picasso erworben werden: in der speziell dem verstorbenen Meister
gewidmeten „Galerie für Kunst von Picasso“ in der Bilker Straße 5 in Düsseldorf.
Gratis geht es aber auch: noch bis zum 09. Januar 2010 zu sehen sind sehr persönliche
Portraits des Spaniers, fotografiert von Lucien Clergue.
Im Jahr 1953 lernen sich der 19jährige Berufsanfänger und der 72jährige Maler
während eines Stierkampfbesuchs kennen. Aus der Bekanntschaft wird Freundschaft.
Die in Düsseldorf gezeigten Fotos stammen aus Clergues 1993 erschienenem Bildband
„Picasso mon ami“.
Clergue wird am 14. August 1934 in Arles als Sohn „kleiner“ Ladenbesitzer geboren
und studierte vor seiner fotografischen Karriere am Musikkonservatorium. Er gründet
zusammen mit Michel Tournier 1968 in Arles das längst weltbekannte Festival
„Recontres Internationales de la Photographie“.
Clergue kämpfte jahrzehntelang erfolgreich für die Anerkennung der Fotografie als
Kunst – 2003 wird er zum Ritter Légion d´honneur geschlagen, 2007 als erster
Fotograf in die Academie des Beaux-Artes aufgenommen. Seinen Wohnsitz hat der
Autor, Filmemacher und Fotograf in Arles, der früheren Hauptstadt Galliens.
Die Betreiber der Galerie Conzen / Beck & Eggeling offerieren die teilweise an- und
berührenden Schwarzweiß-Motive auch zum Verkauf: Clergue-signiert von € 1.800
bis über € 6.000.
Öffnungszeiten: Di-Fr 10.00-13.00 Uhr und 14.00-18.00 Uhr; Sa 11.00-16.00 Uhr
ps – Danke Hartmut für Deine stets offenen Augen!
Mo 7 Dez 2009
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zeeland.

Silvestervorbereitungen © Christoph Kniel

Griechisches Lokal © Christoph Kniel

Wunderschöne Espressobar mit Galerie und tollem Namen:
Ko D´oooooooor in Middelburg © Christoph Kniel
Fr 30 Okt 2009
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Für den aktuellen Ausstellungskatalog der Lüpertz-Retrospektive in Bonn
wurde als Frontcover die aussagekräftige Charakterstudie des Düsseldorfer
People- und Portraitfotografen Hartmut S. Bühler verwendet. Markus
Lüpertz zählt zu den bekanntesten deutschen Künstlern der Gegenwart.

Da ich vor einigen Jahren beim Shooting als Assistent mithelfen durfte, freut
mich dies jetzt ganz besonders! Gratulation also, Hartmut.
Informationen zur Ausstellung:
Markus Lüpertz
Hauptwege und Nebenwege
Eine Retrospektive. Bilder und Skulpturen von 1963 bis 2009
09.10.2009 – 17.01.2010
Kunst-und Austellungshalle der Bundesrepublik Deutschland, Bonn
Do 20 Aug 2009
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Seit heute ist die neue Seite von KNSYphotographie online!
Schaut selbst: knsyphotographie.de

Mi 22 Jul 2009
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Endlich mal wieder eine überzeugende und wirklich wunderbare Doppelseite
in der Photonews! Tessa Posthuma de Boer kann ihre Arbeiten in der
Sommerausgabe präsentieren. Und diese niederländische Fotografin bezaubert.
Über dieses Leben, das aus der Distanz betrachtet mitunter einem
absurden Theater gleicht, hat Thessa Posthuma de Boer Bilder geschaffen,
die humorvoll aber nicht albern, melancholisch aber nicht düster, inszeniert
aber nicht theatralisch sind. “Das ist etwas genuin Zeitloses in ihren Fotos.
Sie zeigen Momente, die nie enden”, schreibt Ellen Bokkinga.
(aus: Photonews 7-8/09)
Und diese schwarz-weissen Fotos bestehen auch einem zweiten und einem dritten,
einem vierten und noch einem weiteren Blick. Neben ihren Auftragsarbeiten besitzen
ihre freien Arbeiten (aus denen hier drei Fotografien aus der Serie “Lost” gezeigt
werden) eine radikal-realistische Sicht auf das Leben, die den poetisch-fotografischen
Moment klug und sinnlich zugleich einsetzen. Eine Arbeit, die einen mitnehmen kann!


Sa 4 Jul 2009
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Sieben großformatige Fotoportraits des kanadischen Künstlers Gabriel Jones zeigt
die Galerie Bugdahn und Kaimer in der Heinrich-Heine-Allee 19, exakt gegenüber
dem Opernhaus.
Das Augenmerk des 1973 in Montreal geborenen Fotografen liegt „auf den subtilen,
kaum wahrnehmbaren Gesten, Blicken und Haltungen, die an seinen weiblichen und
männlichen Protagonisten sichtbar werden“. Dabei spielt der in New York lebende
Kamerakünstler mit der Differenz zwischen dem Moment einer spontanen „Geste“
und der längeren Zeitspanne der gefrorenen „Pose“. Fast scheint es ihm zu gelingen,
verborgene Aspekte der menschlichen Psyche zu offenbaren.
Die jungen Portraitierten wirken vor den gewählten Hintergründen wie Mauern, Haus
und Landschaft wie einsame Schauspieler aus Kinofilmen oder Figuren aus Gemälden.
Trotz geheimnisvoller Titel wie „Hiding“, Stoique“, Advantaged“ oder „Lust“ – Fotoarbeiten
à la Jones sind dem Betrachter nicht fremd. Allerdings lohnt der Besuch schon ob der
handwerklichen Qualität der Farbfotos (Auflage: 6). Die vorgefundenen Lichtsituationen
werden erweitert durch Kunstlicht, das die Abwesenheit von Schatten und den homogenen
Detailreichtum der Arbeiten erzeugt. Nachträgliche Entsättigung der Farben und digitale
Manipulationen lassen Jones´ Portraits hyperrealistisch und beunruhigend gleichermaßen
erscheinen.
Die Preise des ausgestellten Zyklus „Somewhere On Time II“ des in New York lebenden
Künstlers bewegen sich zwischen € 3800 und € 4400. Formate der (leider nur) sieben
Bilder: etwa 100×150 cm. Tip: Weitere Portraits werden auf Anfrage gezeigt.
Es ist die zweite Einzelausstellung von Jones in der Landeshauptstadt. Öffnungszeiten:
Di-Fr: 12-18 Uhr; Samstag: 12-16 Uhr und nach Vereinbarung. Noch bis 18. Juli zu sehen.
Diesen Gastkommentar verfasste der ausgezeichnete Düsseldorfer Portraitfotograf
Hartmut S. Bühler. Danke dafür!

Sa 4 Jul 2009
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Nach einem erfolgreichen Shooting in Amsterdam besuchten wir das FOAM.
Das Fotografiemuseum Amsterdam. Zur Zeit läuft eine wirklich gute Ausstellung
mit Bildern von Massimo Vitali (29 mei t/m 9 september 2009).
Aber auch davon abgesehen ist dieses Museum großartig. Auf mehreren Etagen,
teils ein wenig verwinkelt, werden 4 verschiedene Ausstellungen gezeigt > foam.nl
Dass sich Amsterdam sowieso für einen Städtetrip anbietet braucht man ja gar
nicht erst erwähnen…


Di 23 Jun 2009
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Eine absolut sehenswerte Fotografie-Ausstellung gibt es noch bis Sonntag im Museum
Duisburg: Attila Duraks “Ebru”. Konzipiert als Buch- und Austellungsprojekt,
fotografierte Durak sieben Jahre lang die verschiedenen Kulturen und Etnien in der
Türkei. Dem Staat, in dem alle Menschen qua Geburt Türken sind – und nicht Kurden,
Armenier, Griechen, …
‚Ebru’ ist eine alte osmanische Maltechnik, bei der Farben so auf Wasser
aufgebracht werden, dass sie sich nicht vermischen, sondern zu kunstvollen
Mustern ineinander fließen.
Diese Technik ist für den Fotografen Attila Durak ein Sinnbild für die
Multikulturalität seiner Heimat. Über viele Jahrhunderte hat sich in der
Türkei eine reiche kulturelle Vielfalt von mehr als 40 ethnischen und
religiösen Gruppen entwickelt, die sich erkennbar durch Sprache, Lebens-
gewohnheiten, kulturelle Identität und religiöse Praxis unterscheiden. Als
kunstvolles farbiges Muster sieht Durak die Gemeinschaft dieser Menschen
in seinem Land, die sich mit ihren unterschiedlichen Begabungen und
Eigenarten ergänzen und die kulturelle Vielfalt im alltäglichen Miteinander
praktizieren.
Attila Durak: “Ich bringe die Ausstellung nach Deutschland, um das zu teilen,
was ich über die Türkei gelernt habe. Ich hoffe, dass das deutsche Publikum
meine Fotos als eine Feier der kulturellen Vielfalt betrachtet. (…) Es ist eine
Möglichkeit für das deutsche Publikum, hinter die und jenseits der typischen
Bilder der Türkei zu sehen, die in Europa in Umlauf sind.
(aus der Beschreibung zur Ausstellung im Museum Duisburg)
Einziges Manko ist die technische Qualität der Diasec-Abzüge. Irgendwas muss da
schiefgelaufen sein, so dass unzählige Flecken die Betrachtung stören. Trotzdem
aber schaffen es die intensiven Bilder stark und klar zu wirken. Beeindruckend!