Archive for Juli, 2009

Ein sehr lustiges, kleines Model – eine wunderschöne Gartenlocation mitten im
Ruhrgebiet – und eine angenehme Stimmung: absolut stimmige Basis für ein
Sommer-Shooting von KNSY!

Adesua
@adesua: super gemacht!

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Endlich mal wieder eine überzeugende und wirklich wunderbare Doppelseite
in der Photonews! Tessa Posthuma de Boer kann ihre Arbeiten in der
Sommerausgabe präsentieren. Und diese niederländische Fotografin bezaubert.

Über dieses Leben, das aus der Distanz betrachtet mitunter einem
absurden Theater gleicht, hat Thessa Posthuma de Boer Bilder geschaffen,
die humorvoll aber nicht albern, melancholisch aber nicht düster, inszeniert
aber nicht theatralisch sind. “Das ist etwas genuin Zeitloses in ihren Fotos.
Sie zeigen Momente, die nie enden”, schreibt Ellen Bokkinga.
(aus: Photonews 7-8/09)

Und diese schwarz-weissen Fotos bestehen auch einem zweiten und einem dritten,
einem vierten und noch einem weiteren Blick. Neben ihren Auftragsarbeiten besitzen
ihre freien Arbeiten (aus denen hier drei Fotografien aus der Serie “Lost” gezeigt
werden) eine radikal-realistische Sicht auf das Leben, die den poetisch-fotografischen
Moment klug und sinnlich zugleich einsetzen. Eine Arbeit, die einen mitnehmen kann!

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Sieben großformatige Fotoportraits des kanadischen Künstlers Gabriel Jones zeigt
die Galerie Bugdahn und Kaimer in der Heinrich-Heine-Allee 19, exakt gegenüber
dem Opernhaus.

Das Augenmerk des 1973 in Montreal geborenen Fotografen liegt „auf den subtilen,
kaum wahrnehmbaren Gesten, Blicken und Haltungen, die an seinen weiblichen und
männlichen Protagonisten sichtbar werden“. Dabei spielt der in New York lebende
Kamerakünstler mit der Differenz zwischen dem Moment einer spontanen „Geste“
und der längeren Zeitspanne der gefrorenen „Pose“. Fast scheint es ihm zu gelingen,
verborgene Aspekte der menschlichen Psyche zu offenbaren.

Die jungen Portraitierten wirken vor den gewählten Hintergründen wie Mauern, Haus
und Landschaft wie einsame Schauspieler aus Kinofilmen oder Figuren aus Gemälden.

Trotz geheimnisvoller Titel wie „Hiding“, Stoique“, Advantaged“ oder „Lust“ – Fotoarbeiten
à la Jones sind dem Betrachter nicht fremd. Allerdings lohnt der Besuch schon ob der
handwerklichen Qualität der Farbfotos (Auflage: 6). Die vorgefundenen Lichtsituationen
werden erweitert durch Kunstlicht, das die Abwesenheit von Schatten und den homogenen
Detailreichtum der Arbeiten erzeugt. Nachträgliche Entsättigung der Farben und digitale
Manipulationen lassen Jones´ Portraits hyperrealistisch und beunruhigend gleichermaßen
erscheinen.

Die Preise des ausgestellten Zyklus „Somewhere On Time II“ des in New York lebenden
Künstlers bewegen sich zwischen € 3800 und € 4400. Formate der (leider nur) sieben
Bilder: etwa 100×150 cm. Tip: Weitere Portraits werden auf Anfrage gezeigt.

Es ist die zweite Einzelausstellung von Jones in der Landeshauptstadt. Öffnungszeiten:
Di-Fr: 12-18 Uhr; Samstag: 12-16 Uhr und nach Vereinbarung. Noch bis 18. Juli zu sehen.

Diesen Gastkommentar verfasste der ausgezeichnete Düsseldorfer Portraitfotograf
Hartmut S. Bühler. Danke dafür!

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Kurze Werbung in eigener Sache: Seit heute sind neue Bilder auf meiner
Webseite online. Außerdem findet man hier die ersten Bilder von KNSY
bei plainpicture >

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Nach einem erfolgreichen Shooting in Amsterdam besuchten wir das FOAM.
Das Fotografiemuseum Amsterdam. Zur Zeit läuft eine wirklich gute Ausstellung
mit Bildern von Massimo Vitali (29 mei t/m 9 september 2009).
Aber auch davon abgesehen ist dieses Museum großartig. Auf mehreren Etagen,
teils ein wenig verwinkelt, werden 4 verschiedene Ausstellungen gezeigt > foam.nl
Dass sich Amsterdam sowieso für einen Städtetrip anbietet braucht man ja gar
nicht erst erwähnen…

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